Von hier aus kommt Hilfe für die Menschen im Gäu

Die Rettungswache Ergenzingen liegt seit 1978 im Brunnentalweg 7.
Das ist fürs obere Gäu ein strategisch sinnvoller Ort, weil die Autobahn ebenso gut zu erreichen ist wie die umliegenden Ortschaften.

Das Einsatzgebiet rund um die Rettungswache ist etwa 150 Quadratkilometer groß. Vor allem ländlicher Raum im oberen Gäu gehört dazu sowie das Neckartal. Außerdem ist die Rettungswache für einige Autobahnabschnitte der A 81 zuständig und fährt Einsätze zwischen Rottenburg und Horb sowie zwischen Rottenburg und Herrenberg. Hinzu kommen die weitläufigen Gewerbe- und Industrieanlagen in Autobahnnähe (Ergenzingen Ost sowie Bondorf am Römerfeld).

An der Rettungswache Ergenzingen ist rund um die Uhr ein Rettungswagen einsatzbereit. Ergenzingen ist kein Notarzt-Standort; der Arzt kommt bei Bedarf aus Rottenburg, Tübingen, den Nachbarlandkreisen oder per Hubschrauber aus der Luft.

Leiter der Rettungswache ist seit 1992 Bernd Maas, sein Stellvertreter ist Tomislav Dragicevic-Keck. Auf der Rettungswache arbeiten im Schichtdienst fünf hauptamtliche Mitarbeiter. Zur Unterstützung kann die Leitstelle auch ehrenamtliche Helfer aus Ergenzingen alarmieren.

Die Koordination übernimmt die Leitstelle Tübingen.

Anfänge des DRK-Rettungsdiensts in Ergenzingen

Anfänge des DRK-Rettungsdiensts in Ergenzingen

Anfang der 1960er-Jahre gab es in Ergenzingen erste Anfänge des Rettungsdiensts: einen Krankenwagen, der in der Auberlinstraße in einer Garage untergestellt werden konnte, welche von Familie Göhring zur Verfügung gestellt wurde. Das Fahrzeug, Typ DB 180 Diesel, wurde besetzt von den ehrenamtliche Helfern, die Mitglieder beim DRK-Ortsverein Ergenzingen waren. Sie machten die Dienste freiwillig und unentgeltlich von Zuhause aus. Damals ahnte wohl noch niemand, welche Aufgaben das DRK in Ergenzingen einmal wahrnehmen würde.

Auch in Ergenzingen brauchte das DRK für seine Aufgaben und Helfer immer mehr Platz. Deswegen wurde Anfang der 1970er-Jahre ein DRK-Depot eingerichtet, es lag in der Edelmannstraße. Ab dann wurden die Einsätze von dort aus geleistet. Es rückten auch nicht mehr ausschließlich ehrenamtliche Helfer aus, es gab Zivildienstleistende sowie erstmals auch hauptamtliche Mitarbeiter.

Im Dezember 1978 wurde dann die heutige Rettungswache bezogen im Brunnentalweg 7. Drei Jahre hatten die Bauarbeiten gedauert. Bei der Eröffnungsfeier wies der Ortsverein Ergenzingen stolz darauf hin, 40 Prozent Eigenleistung gebracht zu haben, in Form von Geld und Arbeit. Dank dafür ging auch an andere Vereine und Handwerker, die mit zu den rund 11.000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden beigetragen hatten.

In der neuen Rettungswache wurden drei Fahrzeuge stationiert, ein Rettungswagen und zwei Krankentransportfahrzeuge. Damit rückten zwei Hauptamtliche, drei Zivildienstleistende und rund 25 ehrenamtliche Helfer aus.

Kontakt


Bernd Maas

Telefon 07457/938060

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