Zuverlässige Hilfe für die Menschen im Steinlachtal

Die Rettungswache Mössingen befindet sich seit Mai 1999 in eigenen Räumen in Mössingen-Belsen in der Mössinger Straße 91. Die Wache liegt zentral im Einzugsgebiet. Von dort aus kann man beispielsweise die Schulen gut erreichen.

In der Rettungswache in in Mössingen-Belsen stehen ein Rettungswagen und ein Krankentransportwagen, außerdem sind dort auch die Fahrzeuge des Ortsvereins untergebracht. Rund um die Uhr ist ein Team vor Ort.

Leiter der Rettungswache ist Reiner Reiber aus Mössingen, sein Stellvertreter ist Thomas Wessely. Insgesamt sind in der Rettungswache Mössingen fünf hauptamtliche Rettungsassistenten beschäftigt. Zur Unterstützung kann auch ehrenamtliches Personal angefordert werden.

Die Koordination übernimmt die Leitstelle Tübingen.

Anfänge des DRK-Rettungsdiensts im Steinlachtal

Anfänge des DRK-Rettungsdiensts im Steinlachtal

Bereits 1960 wurde ein erster "Sanka"(Sanitätskraftwagen) in Mössingen stationiert. Zuerst nutzten die Mössinger Rotkreuz-Aktiven den VW-Bus im Wechsel mit Ortsverein Ofterdingen. Später übernahm die DRK-Ortsgruppe Mössingen das Fahrzeug ganz. Von der Gemeinde wurde der Telefondienst übernommen, untergestellt wurde das Fahrzeug in einer Garage im alten Elektrizitätswerk am Fritzenrain. Die Mössinger Bürger wussten, dass man im Notfall dort anrufen konnte.

1973 kam der erste Rettungswagen: Seine Anschaffung wurde möglich durch eine großzügige Spende von Fabrikant Otto Merz sowie weiterer Unterstützung der Mössinger Bürger und Betriebe.  Im Jahr 1975 sorgte das neue Rettungsdienstgesetz für große Veränderungen. Der Kreistag beschloss, die Rettungswachen Mössingen, Rottenburg und Ergenzingen hauptamtlich rund um die Uhr zu besetzen.

Daraufhin wurde die erste Mössinger Rettungswache eingerichtet. Ihr Standort war im "Haus Heinz" an der Ecke Bahnhofstraße / Karl-Jaggy-Straße. Über der dortigen Sattlerei hat das Rote Kreuz einen Dienstraum mit Küche und Nachtdiensträumen angemietet. Der Wagen stand anfangs noch im Freien. Das war keine ideale Lösung: Nach dem ersten Winter mit kaltem Auto und viel Schneeräumerei konnte der Rettungswagen auf der gegenüber liegenden Seite (heute AWG) in einer Scheune der damaligen Firma Stuhl Gauger abgestellt werden. Die ersten hauptamtlichen Rettungssanitäter waren die Brüder Hans und Willy Speidel. Willy Speidel war bis zu seiner Pensionierung auch Wachleiter.

Ein weiteres Jahr später überließ die Volksbank dem DRK eine Garage, die im Winter beheizt werden konnte. Diese stammte noch aus der Zeit, als dort das Autohaus Müller seinen Sitz hatte. Bei einem Einsatz mussten die Mitarbeiter zwar die Kreuzung überqueren, doch das haben sie für ein warmes Auto gern in Kauf genommen. Auch dabei blieb es nicht lange: Zwei Jahre später baute die Stadt Mössingen eine neue DRK-Rettungswache an das Feuerwehrhaus an. Sie wurde im Oktober 1978 eingeweiht.

Die heutige Rettungswache in Belsen

Die heutige Rettungswache in Belsen

Ende der 1980er-Jahre wurde der Platz für den Rettungsdienst und den DRK-Ortsverein in den bisherigen Räumen immer knapper. 1993 mietete das DRK deswegen als Ergänzung eine Halle der Firma Föll in der Berggasse an. Dort musste ein halbes Dutzend Spezialfahrzeuge untergebracht werden. Im November 1997 zeichnete sich dann eine noch bessere Lösung ab: Dank einer großzügigen Spende aus einem Nachlass sowie Unterstützung der Stadt wurde ein Neubau der Rettungswache in Belsen möglich.

Das neue Gebäude wurde so geplant, dass außer der Rettungswache auch die Bereitschaft und der Katastrophenschutz genügend Platz bekamen.  Nur durch den Einsatz der Mitglieder des Ortsvereins Mössingen konnte das Projekt professionell und trotzdem bezahlbar geplant werden.

Im Februar 1998 war der erste Spatenstich. 15 Monate dauerten die Bauarbeiten, und die ehrenamtlichen Helfer leisteten etwa 6000 Stunden ehrenamtliche  Arbeit, bis die Rettungswache am 1. Mai 1999 in Betrieb genommen wurde. Bei einem großen Wachenfest am 16. Mai bekamen die Mössinger Bürger die Gelegenheit, die neue Wache von innen kennenzulernen.

Kontakt

Reiner Reiber

Telefon 07473/924120

Sie möchten helfen?

Mit Zeit, Geld oder Kleidern
unterstützen Sie Menschen
in der Region Tübingen
mehr »