Die schnelle Hilfe, bis andere kommen.

Wenn der Rettungsdienst von einem Einsatzort in die Klinik fährt, wird dem Patienten geholfen. Aber es bleiben oft Menschen zurück, die ebenfalls Hilfe brauchen, die man besser nicht allein lassen sollte: schockierte Angehörige, Kinder oder Pflegebedürftige. Die DRK-Rettungsleitstelle kann in solchen Situationen helfen. Sie schickt speziell geschulte ehrenamtliche Helferinnen. Die sind binnen kurzer Zeit da, betreuen, versorgen und bieten psychologische Unterstützung. Sie bleiben so lange da, bis Angehörige eintreffen oder institutionelle Hilfen greifen. Der Überbrückungsdienst ist ein kostenfreies Angebot des DRK-Kreisverbands Tübingen.

Wem hilft der Überbrückungsdienst?

Wem hilft der Überbrückungsdienst?

Das erklärt man am besten an Beispielen:

Geholfen wird Pflegebedürftigen, wenn die Person, die sie normalerweise versorgt, in die Klinik muss.

Geholfen wird den Kindern von Alleinerziehenden, wenn die Bezugsperson plötzlich in die Klinik gebracht wird.

Geholfen wird Familien, bei denen wegen Krankheit plötzlich Engpässe entstehen und die Kinder versorgt werden müssen.

Geholfen wird auch Angehörigen von Patienten, die zurückbleiben und sich große Vorwürfe machen.

Wer kann den Überbrückungsdienst alarmieren?

Wer kann den Überbrückungsdienst alarmieren?

Die Alarmierung läuft über die Rettungsleitstelle des DRK-Kreisverbands Tübingen. Die Leitstelle wiederum wird von den Einsatzkräften informiert, die vor Ort waren und die Notlage beobachtet haben: Rettungsdienst-Mitarbeiter, Ärzte oder die Polizei. Der Überbrückungsdienst kann auch dann aktiv werden, wenn andere Institutionen noch daran arbeiten, weitere professionelle Betreuung zu organisieren: beispielsweise Sozialstation, Pflegedienste, Familienhilfe oder auch Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Was kostet der Überbrückungsdienst?

Was kostet der Überbrückungsdienst?

Derjenige, der die Hilfe in Anspruch nimmt, zahlt dafür nichts. Ebenso wenig die Institution, die den Überbrückungsdienst alarmiert hat. Die Ehrenamtlichen des DRK, die für den Überbrückungsdienst mehr als 70 Stunden Schulung absolviert haben, erhalten für ihre Einsatzbereitschaft und die Einsätze kein Geld. Die Kosten für alles Organisatorische, Schulungen, Dienstplan und die professionelle Koordination des Projekts trägt der DRK-Kreisverband mithilfe von Spendengeldern.

Kontakt

Marcus Majer


Telefon 07071/7000-52
Telefax 07071/7000-43
Mo-Fr: 8:30 - 16:00 Uhr
E-Mail

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