rettungsdienst-header.jpg Foto: A. Zelck / DRKS
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Rettungsdienst

Rettungsdienstleiter

Herr
Martin Gneiting

 

Assistenz

Frau
Antje Nedorna

Tel: 07071 7000-28
A.Nedorna(at)drk-tuebingen.de

Die Notfallversorgung ist in Deutschland in drei Bereiche gegliedert:

  • den ärztlichen Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Vertragsärzte,
  • den Rettungsdienst und
  • die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser

Der DRK-Kreisverband Tübingen e. V. betreibt im Auftrag des Landkreises Tübingen die Notfallrettung. Das bedeutet: Der DRK-Rettungsdienst ist zuständig für rund 220.000 Einwohner auf einer Fläche von rund 520 Quadratkilometern.

Die Koordination der Einsätze liegt ganz in den Händen des DRK. Die Durchführung zum allergrößten Teil: Mehr als 90 Prozent der Notfallrettungs-Einsätze im Landkreis Tübingen werden vom DRK übernommen.

Hierfür hat der DRK-Kreisverband 9 Rettungstransportwägen und beschäftigt 72 hauptamtliche Mitarbeiter.

 

Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117

Krankheiten kennen keine Praxisöffnungszeiten. Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Er ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen.

  • Helfen hat Tradition
    Als Geburtsstunde des organisierten Rettungsdienstes gilt eine Katastrophe, die sich im Jahr 1881 in Wien ereignet hat: Das Wiener Ringtheater brannte nieder. Etwa 400 Menschen starben – auch, weil eine organisierte Hilfe nicht vorhanden war. Bereits am Folgetag wurde die „Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft” gegründet – sie ist ein Vorläufer des Rettungsdienstes in seiner heutigen Form. Auch im Kreisverband Tübingen haben Rettungsdienst und Krankentransport bereits eine lange Geschichte. Ursprünglich hieß es Sanitätsdienst, und die Helfer beschäftigten sich anno 1886 mit nichts anderem als der Bergung und Betreuung von Verwundeten. Die Sanitätskolonne in Tübingen nutzte Pferdefuhrwerke und auch fahrbare Tragen. Zum damaligen „Rettungswesen” gehörte es also vor allem, Patienten in die Kliniken zu transportieren. Durchgeführt wurde dies von Familienangehörigen, Freunden oder Nachbarn.